Konzeption

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Table of contents

 

Hier können Sie die
zugrunde liegende
Rahmenkonzeption
der AWO-Kindertagesstätten
als PDF herunterladen.


Hier können Sie die
zugrunde liegende
Rahmenkonzeption
der AWO-Krippen
als PDF herunterladen.

Liebe Eltern,


wir freuen uns, dass Sie sich für unsere AWO – Kindergarteneinrichtung „Regenbogenhaus“ entschieden haben.

Nach den ersten drei Jahren im Kreis der Familie beginnt mit dem Start im Kindergarten für Sie und Ihr Kind ein neuer Lebensabschnitt.

Was Sie und Ihr Kind von unserer Bildungseinrichtung erwarten können und welche Schwerpunkte der Bildungsarbeit uns besonders wichtig sind, wird in unserer einrichtungsspezifischen Konzeption dargestellt.

Die Erziehung sowie die Bildung Ihres Kindes verstehen wir als gemeinsame Aufgabe, die von Ihnen und uns gleichberechtigt verantwortet wird.

Es ist uns ein wichtiges Anliegen, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen;
für Fragen und Anregungen stehen wir gerne zur Verfügung.


Kindergarten – Team
„Regenbogenhaus“



Rahmenbedingungen und Lebenssituationen der Kinder und Eltern

Unser Haus, gebaut 1991, liegt am Ortsanfang von St.Mang, in verkehrsgünstiger Lage. In unserem ausreichend großen Garten befinden sich Spielbereiche für Krippen- und Kindergartenkinder.

In unserer Einrichtug können 62 Kinder im Alter von 10 Monaten bis zum Schuleintritt aufgenommen werden. 

Wir bieten eine Ganztagsbetreuung an, wobei die gewünschte Betreuungszeit die Eltern festlegen.


 

Infrastruktur:

Unseren Kindergarten besuchen vorwiegend Kinder aus dem Stadtteil St. Mang.

Auf Grund der verschiedenen familiären Situationen

 

  • Berufstätigkeit der Eltern
  • Alleinerziehende und patchworkfamilien
  • Einzelkinder
  • Kinder mit Mitgraionshintergrund
  • Multikulturelle Familien

bieten wir  bedarfsorientierte Öffnungszeiten an, um Familie und Beruf problemlos zu verbinden.

 


Räumlichkeiten:


Im „Regenbogenhaus“   werden 50 Kindergartenkinder und 12 Krippenkinder betreut.

Im oberen Bereich befinden sich verschiedene Erlebnisräume:

  • Bauraum
  • Bistro mit integrierter Kinderküche
  • Bücherei
  • Atelier 
  • Rollenspielraum
  • Musikraum
  • Lernwerkstatt/Forscherraum
  • Garten

Weitere Räume:

  • Büro
  • Erwachsenenküche
  • 2 Waschräume für Kinder

Im unteren Bereich befinden sich der Krippengruppenraum mit integrierter Küche, ein Intensivraum, Schlafraum, Wasch- und Wickelraum, ein weiterer Spielbereich ist im Flur integriert.
Die Bewegungsbaustelle (ein weiterer Erlebnisraum) und unsere Kellerräume befinden sich ebenfalls im Untergeschoss.

 


Pädagogische Mitarbeiter

Für die pädagogische Betreuung der Kinder sind zuständig:

- sechs staatlich geprüfte, anerkannte Erzieherinnen (Fachkräfte)
  davon eine Fachkraft mit Zusatzausbildung U3
           eine Fachkraft für Sprache und Integration
                                                                                                                                                                   
- vier staatlich geprüfte, anerkannte Kinderpflegerinnen (Ergänzungskräfte)
  davon eine mit Zusatzausbildung U3

- eine Praktikantin im 2ten Sozialpädagogischem Seminar

- eine Erzieherpraktikantin

- eine Kinderpflegepraktikantin

 




Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag von 7.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Freitag von 7.00 Uhr bis 14.30 Uhr

Schließzeiten:
Drei Planungstage, Brückentage nach Bedarf, Weihnachtsferien
Keine Schließzeiten in den Sommerferien
Sie verpflichten sich aber zusätzlich ihrem Kind innerhalb eines Kitajahres für mindestens
14 Tage am Stück "Erholungsurlaub zu gewähren.
Dabei werden die Weihnachtsferien nicht berücksichtigt.


Buchung der Kitazeit:
Sie als Eltern haben die Möglichkeit die Zeit, die Ihr Kind im Kindergarten betreut werden soll, zu buchen.
Hierbei ist eine Mindestbetreuungszeit von 20 Stunden pro Woche Pflicht.

Der Beitrag wird für 12 Monate erhoben.

Urlaub und Krankheitstage können nicht berückstichtigt werden.


Buchungsmöglichkeiten und Gebühren:

 

Stunden pro Tag Kindergarten    Krippe
3-4 Stunden 82,00 Euro 119,00 Euro
4-5 Stunden 86,00 Euro 122,00 Euro
5-6 Stunden 90,00 Euro 125,00 Euro
6-7 Stunden 94,00 Euro 128,00 Euro
7-8 Stunden 98,00 Euro 131,00 Euro
8-9 Stunden 102,00 Euro 134,00 Euro

 

Mahlzeiten:

Krippenkinder pro Essen 2,90 Euro

Kindergartenkinder pro Essen 3,10 Euro

 

Eingewöhnung Krippe:

Für unsere Kinderkrippe haben wir ein eigenes Eingewöhnungsmodel entwickelt, dass sich an den individuellen Bedürfnissen des Kindes und deren Eltern orientiert.

Aufnahme:

Die Eltern werden zu einem Aufnahmegespräch eingeladen, bei dem zuerst über Ihr Kind gesprochen wird. Wir wollen es kennenlernen mit seinen Eigenschaften,

Verhaltensweisen, Ritualen, die ihm und ihnen wichtig sind. Außerdem wird in diesem Gespräch Organisatorisches besprochen und die Eltern erhalten wichtige Informationen zur Eingewöhnung.

 

Kennenlernen:

Wir bieten den Eltern und Kindern vor der eigentlichen Eingewöhung, "Besuchstage" an. Nach vorheriger Absprache und Terminvereinbarung können sie diese bis zu 14 Tage, bis zu zwei Stunden täglich, wahrnehmen. Während dieser "Besuchstage" sollen sich alle Beteiligten kennen lernen und gewinnen einen Einblick in den Tagesablauf.

 

Sicherheit:

Die Eingewöhung beginnt, jetzt sollen Eltern und Kind die Sicherheit gewinnen die sie brauchen, um sich voneinander zu trennen. Ein Zeichen von Sicherheit ist es, wenn das Kind von sich aus Kontakt zu anderen Kindern und Erzieherinnen aufnimmt, sich  in den Waschraum begleiten lässt und beim gemeinsamen Frühstück Hilfe annimmt. Auch die Eltern brauchen Sicherheit und Vertrauen zur Erzieherin, wenn sie sich von ihrem Kind trennen sollen.

Die Eltern nehmen sich zurück und überlassen die Aktivitäten zunehmend der Bezugsperon, stehen aber als "sicherer Hafen" für das Kind zur Verfügung. Tägliche kurze Reflexionsgespräche sollen die Sicherheit unterstützen.

 Vertrauen:

Der Zeitpunkt der Trennung wird mit den Eltern abgesprochen, sobald sich das Kind in der Gruppe  wohl fühlt und eine Beziehung zu Erzieherin aufgebaut hat. Die Eltern sollen spüren, dass das Kind gut aufgehoben ist und sie sollen sich zum vereinbarten Zeitpunkt von ihrem Kind trennen können.

Bevor es zum erstenTrennungsversuch kommt, sprechen Eltern und Erzieherin ein Trennungsritual ab (bewusstes Verabschieden z.B. ich gehe und komme wieder, winken, drücken nach besprochener Zeit wieder kommen). Dies ist wichtig, da es dem Kind Sicherheit und Verlässlichkeit gibt.

Die erste Trennung sollte nicht länger als 30 Minuten dauern, denn das Kind muss sich erst an die Situation gewöhnen. Die Eltern halten sich in dieser Zeit in der Einrichtung auf und kommen nach dem besprochenen Zeitrahmen zurück, oder wenn die Erzieherin sie holt. Die Dauer der Trennung wird nach und nach verlängert. Anfangs bleiben die Eltern noch in der Einrichtung, später reicht es wenn die Eltern telefonisch erreichbar sind. Sobald die Eltern zurückkommen sollte der Besuch in unserer Einrichtung beendet werden.

Das Kind hat den Übergang bewältigt und ist in der Rolle als Krippenkind angekommen. Im Rahmen eines Elterngesprächs tauschen wir uns mit den Eltern über den Eingewöhungsverlauf aus und informieren sie wie es weiter geht. 

Übergangskonzept Krippe- Kindergarten 

Eingewöhnung Kindergarten:

Nach Platzvergabe findet ein Informationsnachmittag für die Eltern mit den "neuen" Kindern statt. An diesem Tag berichten wir über unsere Arbeitsweise und es besteht die Möglichkeit sich die Einrichtung mit den Kindern anzuschauen.

Zur Eingewöhnung vereinbaren wir Besuchstermine für die Kinder. Unsere Eingewöhnungsphasen umfassen einen bis mehrere Tage (je nach Bedarf) am Vormittag oder Nachmittag. Wir orientieren uns am Bedürfniss des einzelnen Kindes. Wir machen die Eltern darauf aufmerksam, dass Sie ihr Kind in der Eingewöhnungsphase begleiten können.

Übergangskonzept

Eine gute Atmosphäre im Haus  ist für Kinder, Eltern und das pädagogische Personal, eine wichtige Vorraussetzung, sich wohl zu fühlen. Um eine gute Basis hierfür zu schaffen, laden wir sie mit ihrem Kind zu einem persönlichen Aufnahmegespräch in die Kindertagesstätte ein. Gemeinsam möchten wir mit ihnen den Übergang in einen neuen Lebensabschnitt so reibungslos wie möglich gestalten.

Bis zum Schuleintritt kommem auf ihr Kind mehrere Übergänge zu.

 

Elternhaus-Kinderkrippe:               Die Eltern dürfen ab Juli mit ihrem Kind 1 Woche
                                                      (Min. 2 Stunden tägl.) 
den Alltag leben

 Kinderkrippe-Kindergarten:          Die Kinder dürfen ab Mai 1mal wöchentlich ihre 
                                                      zukünftige Kindergartengruppe besuchen


 Elternhaus-Kindergarten:             Die Eltern dürfen ab Juli mit ihrem Kind
                                                     1 Woche (min. 2Std. tägl.) den Alltag leben

 

 Kindergarten-Schule:                   Die Kinder dürfen zwischen Mai und Juni einmalig 
                                                     die Schule besuchen. Die Kinder nehmen in
                                                     dieser Zeit am Unterricht teil.

 

An diesen Besuchstagen erleben sie und ihr Kind aktiv den Gruppenalltag und sie haben die Möglichkeit sich mit den Fachkräften auszutauschen. Die Besuchstage sollen Sicherheit geben und den Übergang in die Kindertagesstätte für alle Beteiligten erleichtern.

 

                                                       Bild vom Kind
 
             Kinder sind von Geburt an mit grundlegenden Kompetenzen sowie einem,
                      reichhaltigen Entwicklungs- und Lernpotenzial ausgestattet.
                               Entsprechend gestaltet es seine Bildung aktiv mit.
 
 

 

 

 

 


Kinder sind die Hauptpersonen!

Kinder  benötigen ein hohes Maß an Schutz, Liebe und Verständnis.
Sie brauchen Anleitung und Unterstützung zur Entwicklung ihrer Fähigkeiten.

Wir orientieren uns an der Rahmenkonzeption für Kindergärten und Krippen  der Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Schwaben e. V. und dem Bayerischen Bildungs- – und Erziehungsplan, sowie das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKIBIG) mit der dazugehörigen Asuführungsverordnung(AV-BayKIBIG).

 

Ziele und Formen unserer pädagogischen Arbeit

Unsere Bildungseinrichtung ist Betreuungs-, Lern- und Spielort in einem



WIR:

  • stärken Selbstvertrauen und Selbständigkeit
  • erziehen zu Rücksicht und gewaltfreier Konfliktlösung
  • vermitteln kindgerecht Basiswissen
  • unterstützen die Fähigkeit zum Lernen und Wissenserwerb
  • erziehen zum verantwortlichen Umgang mit unserer Umwelt
  • fördern die Verantwortung für das eigene Wohlergehen und die Gesundheit
  • begleiten Kreativität und Fantasie
  • vermitteln Werte
  • schaffen Freiräume
  • fördern Partizipation
  • fordern Kinder zum Umgang mit Veränderungen und Belastung auf (Resilienz)

"Begrenze dein Kind nicht auf das was du gelernt hast, denn es ist in einer anderen Zeit geboren" (jüdisch)

 


Beobachtungen

Beobachtungen von Lern- und Entwicklungsprozessen bildet eine wesentliche Grundlage für pädagogisches Handeln in Kindertageseinrichtungen. Aussagekräftige Beobachtungsergebnisse vermitteln Einblicke in das Lernen und in die Entwicklung von Kindern; sie helfen die Qualität von pädagogischen Angeboten zu sichern und weiterzuentwickeln.

 

Beobachtungen:

  • Erleichtern es, die Perspektive des einzelnen Kindes, sein Verhalten und Erleben besser zu verstehen
  • Sind für uns Basis und Anlass für das Gespräch mit Kindern
  • Ermöglichen uns systematische Reflexion der Wirkungen bisheriger pädagogischer Angebote
  • Unterstützen eine auf das einzelne Kind bezogene Planung künftiger Angebot
  • Portfolio sind die Grundlage für regelmäßige Entwicklungsgespräche mit Eltern im Rahmen einer Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
  • Sind uns eine Hilfe für den Austausch und die Kooperation mit Fachdiensten und Schule

 

Gesetzliche Grundlagen

Das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (Bay KIBIG) mit der dazugehörigen Ausführungsverordnung (AV Bay KIBIG)

 

Basiskompetenzen

Basiskompenenzten stärken als Leitziel von Bildung.

Kinder in ihren Basiskompetenzen zu stärken, zielt auf ihre Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit und steht deshalb im Mittelpukt aller Bildungs- und Erziehungsprozesse.

Personale Kompetenz

Unter Selbstwertgefühl versteht man, wie ein Kind seine Eigenschaften und Fähigkeiten bewertet. Dies ist die Voraussetzung für die Entwicklung von Selbstvertrauen; es ensteht wenn sich das Kind in seinem ganzen Wesen angenommen und geliebt fühlt.

Motivationale Kompetenzen (z.B. Autonomie- und Kompetenzerleben, Selbstregulation, Neugier, Interesse)

Kognitive Kompetenzen (z.B. differenzierte Wahrnehmung, Denk- und Problemlösefähigkeit, Fantasie und Kreativität)

Physische Kompetenzen (z.B. Verantwortungsübernahme für Gesundheit und Wohlbefinden, motorische Kompetenzen, Stressbewältigung)

Kompetenzen zum Handeln im sozialen Kontext

Bei uns haben die Kinder die Gelegenheit, gute Beziehungen zu Groß und Klein aufzubauen. Sie lernen, die Fähigkeit zu entwickeln, sich in andere Personen hinein zu versetzen und ihr Handeln zu verstehen. Entwicklung von Werte- und Orienierungskompetenzen (z.B. Werthaltung, Sensibilität für Achtung von Andersartigkeit und Anderssein). Fähigkeit und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme (für das eigene Handeln, anderer Menschen gegenüber, für Umwelt und Natur). Fähigkeit und Bereitschft zur demokratischen Teilhabe (zum Beispiel Einbringen und Überdenken des eigenen Standpunkts)

Lernmethodische Kompetenzen

Wir vermitteln den Kindern verschiedene Arten und Weisen, wie sie sich wissen aneignen können. "Lernen wie man lernt".

Resilienz (Widerstandsfähigkeit)

Resilienz ist der Grundstein für einen kompetenten Umgang mit individuellen, familiären und gesellschaftlichen Veränderungen und Belastungen. Durch Gespräche und Rollenspiele sollen die Kinder lernen mit Konflikten umzugehen.

Partizipation

Bedeutet Mitwirkung, Mitgestaltung, Mitbestimmung und Mitverantwortung, die das eigene Leben und die Gemeinschaft betreffen.

 

 


 

Themenbezogene Bildungs- und Erziehungsbereiche

Medienbereich

Durch steigende Medienpräsenz werden die Kinder angehalten, kompetent mit vorhandenen Medien und technischen Geräten umzugehen, wie z.B. Digitalkamera, DVD-Spieler usw.

Mathematik

Wird in allen Bereichen gefördert (z.B. Kaufladen spielen, Regelspiele, Lernwerkstatt)

Naturwissenschaft und Technik

Lernen in Projekten - alle Projekte sind auf die Erlebniswelt der Kinder und deren Interessen bezogen. Lernwerkstatt und das Projekt - Haus der kleinen Forsher, Waldtage, Experimente, usw.

Umwelt

Der Umgang und die Begegnung mit der Natur und den natürlichen Ressourcen - an den Waldtagen, bei der Müllvermeidung, Umgang mit Naturmaterial, Aufenthalt im Garten. Spaziergänge

Ästhetik Und Kultur

Theater - und Museumsbesuche, Bekanntmachen mit traditionellen Festen und Feiern, gemeinsame Einnahme von Mahlzeiten (wir vermitteln Tischsitten, Umgangsformen)

Bewegung und Sport/Gesundheit

Turntage der einzelnen Gruppen - Teilnahme an der Knaxiade - Aufenthalt im Freien - Gesundes Frühstück- Fertigkeiten zur Pflege des Körpers

Ethik und Religion

Soziale Zusammenhänge erkennen - andere Kulturen kennenlernen und akzeptieren, Wertschätzung und Offenheit gegenüber anderen entwickeln.

Musik

Singen, tanzen, musizieren, kennenlernen verschiedener Instrumente.

 

 


 

Thematischer Schwerpunkt im Kindergartenjahr 2016/2017:
In diesem Kitajahr werden wir als thematischen Schwerpunkt die alltagsintegrierte Sprachförderung und die Partizipation in den Vordergrund stellen.

Kinderbeteiligung erweist sich als Kernelement einer zukunftsweisenden Bildungs- und Erziehungspraxis, sie ist ein Schlüssel zu Bildungsqualität und Demokratie und spielt für die Erweiterung der Sprachkompentenz eine Schlüsselrolle. 

Die sprachliche Entwicklung der Kinder gehört neben der Sozialerziehung zu den wichtigsten Aufgaben der Kindertagesstätte und darf nicht dem Zufall überlassen bleiben.

Sie soll alle Kinder erfassen: sowohl die, die sprachlich schon sehr gut entwickelt sind und ihren Hunger nach sprachlicher Betätigung stillen müssen, als auch Kinder mit fremder Muttersprache oder Kinder, die Sprachdefizite aufweisen.

Sprache und Literacy

Sprachkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation und sie ist eine wesentliche Voraussetzung für schulischen Erfolg.

Durch Laute, Gestik und Mimik versucht das Kind von Anfang an mit seiner Umwelt zu kommunizieren.

Sprache erwirbt ein Kind nicht nur beim Zuhören, sondern bei der aktiven Sprachproduktion, beim Sprechen.

Sie lernen Sprache nicht nur über Nachahmung, sondern auch in der Beziehung zu Personen die ihnen wichtig sind.

Sprache entwickelt sich in der Familie, in Alltagssituationen ( z.B. beim Einkaufen und in der Gemeinschaft mit anderen Kindern).

Mit Laut- und Sprachspielen, Reim- oder Silbenspielen entwickeln Kinder eine kreative Lust an der Sprache, ein Bewusstsein für Sprachrhythmus und für die lautliche Gestalt der Sprache.

Wertschätzung und Förderung von Merhsprachigkeit und "Deutsch lernen" sind kein Wirderspruch, sondern Zielsetzungen, die sich gegenseitig ergänzen.


Ganzheitliche Sprachförderung heißt für uns:

  • Das Kind wird in seiner Gesamtpersönlichkeit mit seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten wahrgenommen
  • Die Unterstützung setzt an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder an, um das Selbstwertgefühl der Kinder zu stärken
  • Sprache wird durch die Anregung aller Sinne erlernt
  • Sprachförderung geschieht in einer Atmosphäre, in der den Kindern selbst und ihrer Kultur mit Wertschätzung begegnet wird
  • Durch die Akzeptanz der Muttersprache wird diese aufgewertet und als Bereicherung empfunden
  • Sprachentwicklung benötigt die Kooperation mit Eltern
  • Sprachförderung im Kindergarten baut auf den bereits im Elternhaus erworbenen Fähigkeiten auf
  • Damit Kinder vielfältige sprachliche Anregungen erhalten, wird die Sprachförderung im Tagesablauf zum durchgängigen Prinzip
  • Sprachentwicklung basiert auf Alltagssituationen und wirkt in diesen nach
  • Wir geben der Kinderliteratur neuen Raum
  • Erzählen und Vorlesen als Standardangebot
  • Besuch der Stadtteilbibliothek
  • Im Kindergarten wird die Zielsprache Deutsch als vorrangige Sprache gesprochen
  • Durch Empfehlung von Spezialisten können spezielle Sprachentwicklungsstörungen rechtzeitig diagnostiziert und Therapien in die Wege geleitet werden
  • Sprachstandserhebung in der Zweitsprache ( Erstellung der Beobachtungsbögen Sismik und Seldak)
  • Intensive Kleingruppenarbeit mit Förderkonzept
  • In Zusammenarbeit mit Grundschullehrern der Gustav-Stresemann-Schule und der Grundschule Kottern- Eich bieten wir Deutsch- Vorkurse Vorkursefür 5-6jährige und  für4-5jährige Kinder mit Migrationshintergrund an
  • Beim Bielefelder Screening (Lese- und Rechtschreibschwäche) wird auf Wunsch der Eltern ein Test für die angehenden Schulkinder angeboten. Für Kinder mit Förderbedarf findet das Würzburger Trainingsprogramm täglich im Kindergarten statt).

 

 

                                                                     Erzähle mir und ich vergesse. Zeige mir und ich erinnere. Lass es mich tun und es wird ein Teil von mir. (Konfuzius)

 

 

2012 hat das gesamte Team an einer Fortbildung zum Thema "Partizipation" teilgenommen.

Partizipation:

Partizipation bedeutet angemessene Mitwirkung an Entscheidungsprozessen und am Leben einer Kindertagsstätte.

Kinderbeteilig verändert die Erwachsenen-Kind-Beziehung und stellt das Handeln mit den Kindern in den Mittelpunkt. Wesentlich ist, dass Erwachsene ihre Interessen einbringen und klare standpunkte formulieren, ohne dabei Kinder zu bevormunden.

Pädagogisches Ziel ist die Entwicklung von Selbstvertrauen, Selbstverantwortung und Entscheidungsfreude des KIndes in gemeinsam mit dem pädagogischen Personal beschlossenen Aktionen und Unternehmungen.

Das Kind beteiligt sich an Entscheidungen, die sein Leben in der Einrichtung betreffen. Es entwickelt Bereitschaft zur entwicklungs- angemessenen Übernahme von Verantwortung, gestaltet seine Lebens- und sozialen Nahräume aktiv mit. Es erlangt die Überzeugung, Einfluss nehmen zu können, und erwirbt mit der Zeit Fähigkeiten und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe. Dies umfasst insbesondere Kompetenzen:

 

Fähigkeiten Und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe

  • Grundverständnis darüber erwerben, dass man anstehende  Aufgaben und- entscheidungen hemeinsam lösen bzw. treffen kann
  • eigenen Standpunkt bzw. eigene Meinung einbringen und überdenken
  • andere Ansichten anhören und überdenken
  • sich damit abfinden und es aushalten, wenn die eigene Meinung und Interessen nicht zum Zug kommen (Frustrationstoleranz), sich der Merhheitsenscheidung fügen
  • erfahren, dass man erreichen und selbst etwas bewirken kann und dies hinterher dann auch verantworten muss; nach und nach bewusste Entscheidungen treffen lernen
  • Einsicht gewinnen in Regeln und Strukturen von Mehrheitsentscheidungen und Minderheitsschutz
  • Bedeutung von Regeln für das Zusammenleben und deren Veränderbarkeit erfahren

 

Beschwerdeverfahren für Kinder

 

Einmischen ist Beschweren ist erwünscht

Die Möglichkeit der Beschwerde für Kinder erfordert von Fachkräften Respekt gegenüber den Empfindungen der Kinder und die ensicht, dass es auch von Seiten der Erwachsenen Unvollkommenheiten, Fehlverhalten, Misslingen und Verbesserungsmöglichkeiten gibt.

Nur auf dieser Grundlage können Kinder erfahren, dass 

  • sie Beschwerden angstfrei äußern können
  • ihnen Respekt und Wertschätzung entgegengebracht werden,
  • sie bei Bedarf individuelle Hilfen erhalten
  • Fehlverhalten von Seiten der Erwachsenen eingestanden wird und Verbesserungsmöglichkeiten umgesetzt werden

 

Der Morgenkreis ist neben dem alltäglichen Miteinander ein Rahmen, in welchem Kinder sich über Dinge, die ihnen missfallen, beschweren können. Darüber hinaus lernen die Kinder, innerhalb eines Kinderparlaments ein demokratisches Miteinander kennen.

 

 

 


 

Zusammenarbeit mit Eltern


Die Eltern sind ein wichtiger Ansprechpartner und stets willkommen, deswegen ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Kita notwendig und wichtig.

Die Kindertagesstättenarbeit wird aktiv unterstützt vom Elternbeirat, der jährlich zu Beginn des Kitajahres von der Gesamtelternschaft neu gewählt wird.

Der Kitabeirat soll die Zusammenarbeit zwischen dem Träger, dem Kindergarten und den Eltern fördern. Der Beirat wird vom Träger und der Kitaleitung informiert und gehört, bevor wichtige Entscheidungen getroffen werden.
Der gewählte Beirat - bestehend aus Elternvertretern und deren Stellvertreter – mit ihrem Vorsitzenden treffen sich in geraumen Abständen zu Sitzungen, welche alle öffentlich sind.
Der Beirat ist nur beratend tätig, er kann aber aktiv werden und mit eigenen Anregungen an den Träger herantreten.
Darüber hinaus beteiligt sich der Elternbeirat im Laufe eines Kitajahres an der Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, wie das Laternenfest, Bastelnachmittagen oder das Familienfest.

Der Kontakt zu Eltern und dem Beirat bedeutet für uns:

- Elternabende
- Elterngespräche
- Elterninformationen
- Fragebögen
- Aktionen für Eltern und Kinder
- Beiratssitzungen


Unsere Erwartungen an die Eltern:

- offen ins Gespräch kommen
- unterstützen und begleiten unserer Bildungs- und 
  Erziehungsarbeit
- gemeinsame Verantwortung für die Entwicklung Ihres
  Kindes

 


 

Besprechungsstruktur der pädagogischen Mitarbeiter



Teamsitzung: 

- wöchentlich treffen sich alle pädagogischen Mitarbeiter zur Teambesprechung

- einmal im Monat findet ein Gesamtteam statt


Planungstage: - während des Jahres sind einige  Planungstage vorgesehen


Besprechungspunkte:
Raumgestaltung

Vorbereitung von Festen

Aktivitäten und Projekten

Einzelfallbesprechung

Kindbezogene Entwicklungsgespräche
Dienst – und Urlaubsplanung

Konzeptionsarbeit

Angebote zur Fortbildung

Gesetze und Bestimmungen

Reflektion der pädagogischen Arbeit, Fachliteratur...

Teamarbeit ist eine Vernetzungsarbeit; dabei suchen wir gemeinsam nach Lösungen und orientieren uns nach vorne.

 

 


Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

 

Fachschulen

Grundschule/Hauptschule

Jugendamt

Gesundheitsamt

Therapeuten

Kindertagesstätten 

Firmen und Institutionen in St. Mang 

Erziehungs-Beratungsstelle

Gesundheitsamt

Die Johanniter 

Feuerwehr

Polizei

Bibliothek

BSG – Allgäu                                                                                                                                                                                                                                     

Verein "Wir in Kottern"





Kindergarten - Team
„Regenbogenhaus“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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