Konzeption - 4

Table of contents

Beobachtungen

Beobachtungen von Lern- und Entwicklungsprozessen bildet eine wesentliche Grundlage für pädagogisches Handeln in Kindertageseinrichtungen. Aussagekräftige Beobachtungsergebnisse vermitteln Einblicke in das Lernen und in die Entwicklung von Kindern; sie helfen die Qualität von pädagogischen Angeboten zu sichern und weiterzuentwickeln.

 

Beobachtungen:

  • Erleichtern es, die Perspektive des einzelnen Kindes, sein Verhalten und Erleben besser zu verstehen
  • Sind für uns Basis und Anlass für das Gespräch mit Kindern
  • Ermöglichen uns systematische Reflexion der Wirkungen bisheriger pädagogischer Angebote
  • Unterstützen eine auf das einzelne Kind bezogene Planung künftiger Angebot
  • Portfolio sind die Grundlage für regelmäßige Entwicklungsgespräche mit Eltern im Rahmen einer Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
  • Sind uns eine Hilfe für den Austausch und die Kooperation mit Fachdiensten und Schule

 

Gesetzliche Grundlagen

Das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (Bay KIBIG) mit der dazugehörigen Ausführungsverordnung (AV Bay KIBIG)

 

Basiskompetenzen

Basiskompenenzten stärken als Leitziel von Bildung.

Kinder in ihren Basiskompetenzen zu stärken, zielt auf ihre Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit und steht deshalb im Mittelpukt aller Bildungs- und Erziehungsprozesse.

Personale Kompetenz

Unter Selbstwertgefühl versteht man, wie ein Kind seine Eigenschaften und Fähigkeiten bewertet. Dies ist die Voraussetzung für die Entwicklung von Selbstvertrauen; es ensteht wenn sich das Kind in seinem ganzen Wesen angenommen und geliebt fühlt.

Motivationale Kompetenzen (z.B. Autonomie- und Kompetenzerleben, Selbstregulation, Neugier, Interesse)

Kognitive Kompetenzen (z.B. differenzierte Wahrnehmung, Denk- und Problemlösefähigkeit, Fantasie und Kreativität)

Physische Kompetenzen (z.B. Verantwortungsübernahme für Gesundheit und Wohlbefinden, motorische Kompetenzen, Stressbewältigung)

Kompetenzen zum Handeln im sozialen Kontext

Bei uns haben die Kinder die Gelegenheit, gute Beziehungen zu Groß und Klein aufzubauen. Sie lernen, die Fähigkeit zu entwickeln, sich in andere Personen hinein zu versetzen und ihr Handeln zu verstehen. Entwicklung von Werte- und Orienierungskompetenzen (z.B. Werthaltung, Sensibilität für Achtung von Andersartigkeit und Anderssein). Fähigkeit und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme (für das eigene Handeln, anderer Menschen gegenüber, für Umwelt und Natur). Fähigkeit und Bereitschft zur demokratischen Teilhabe (zum Beispiel Einbringen und Überdenken des eigenen Standpunkts)

Lernmethodische Kompetenzen

Wir vermitteln den Kindern verschiedene Arten und Weisen, wie sie sich wissen aneignen können. "Lernen wie man lernt".

Resilienz (Widerstandsfähigkeit)

Resilienz ist der Grundstein für einen kompetenten Umgang mit individuellen, familiären und gesellschaftlichen Veränderungen und Belastungen. Durch Gespräche und Rollenspiele sollen die Kinder lernen mit Konflikten umzugehen.

Partizipation

Bedeutet Mitwirkung, Mitgestaltung, Mitbestimmung und Mitverantwortung, die das eigene Leben und die Gemeinschaft betreffen.

 

 

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